von Dr. Lutz Heidemann
Dass der H
orster Petzi, ich hörte den Namen im Gespräch, in Kassel einen Großonkel – oder Urgroßonkel, bei Halbgöttern sind Verwandtschaftsverhältnisse nicht immer ganz übersichtlich – hat, ist allgemein bekannt. Bei einem Ausflug nach Schleswig-Holstein…
Martin Klingel, Bildhauer, Puppenspieler, Schauspieler und Autor aus Lübeck, schlüpft in die Rolle des Kindes, das des Kaisers neue Kleider als das erkennt, was sie in ihrem Wesen sind: nicht vorhanden und nur Imagination der Höflinge. Gesellschaftliche und ökonomische Macht versus Wahrheit – das alte Grundthema am Beispiel der blauen Schafe persifliert.
Die Trauerrede Johannes Stüttgens vom 29.11.11 anlässlich des Todes des Gelsenkirchener Maler, Autors, Philosoph Jürgen Kramer.
Jürgen Kramer
Jesusjünger
Ruhespender
Gründungspfosten
Empfänger
Neuromancer
Kurator
Radiator
Antenne
Musiker
Emblematiker
Ruderalator
Reborn
Jürgen Kramer
Jürgen Kramer
Gelsenkirchener
Bahnhofsstraßenkind
Beuysianer
FIUler
Maler
…
Nachruf Werner Schlegels auf seinen Freund Jürgen Kramer, in dem er das künstlerische, persönliche, gesundheitliche, finanzielle Auf und Ab Kramers beschreibt und seine verschiedenen Schaffensphasen erläutert.
Der Gelsenkirchener Philosoph, Maler, Autor, Beuys Schüler Jürgen Kramer ist heute ím Alter von 63 Jahren zu Hause verstorben.
Eine polemische Replik auf Jürgen Kramers Artikel Zur „Nachhaltigkeit“ der Oberfläche: Eventkultur
Einige Anmerkungen zu „Bildern“ im öffentlichen Raum als Instrumente für eine Beurteilung des „Horster Herkules“ von Markus Lüpertz
Seit über einem Jahrzehnt verändert sich der traditionelle Kulturbegriff.
„Die Industriekultur wandelt sich zur postindustriellen Kultur, die eventkulturelle Züge trägt. Diese neue Eventkultur bestimmt wesentlich das Standortmarketing, weil der Erlebniswert einer Stadt oder Region über die Attraktivität für Arbeitskräfte entscheidet“…
Der „Herkules“ stand noch gar nicht an seinem Platz, da wurde bereits heftig über Sinn und Zweck dieses Kunstwerks diskutiert, kritisiert und spekuliert. Es wurde ge-deutet, be-deutet und miss-deutet, gehudelt und genölt und immer wieder gefragt: Was ist das? Was soll das? Wem nützt das? Warum ein antiker Halbgott? Warum nur ein halber? Ein ganzer Bergmann hätte besser gepasst. Nicht zu vergessen der Aufschrei: Was das alles kostet! Hätte man das Geld nicht besser für andere Zwecke verwenden sollen als ausgerechnet für dieses so „hässliche“ Kunstwerk? So wird es noch eine Weile weitergehen mit den Fragen: Wieso, weshalb, warum?