Reimar Menne schreibt: “Selten so intensiv gelesen wie dieses Büchlein: Dieser Mann meint es ernst, schont sich nicht, will Verantwortung nicht ausklammern, hatte den Mut zur Einsicht im Irrtum, konnte sich von Ideologie lösen und sein Tun und Lassen neu beurteilen”.
Der neue Shootingstar der Bücher-Bestsellerlisten, Bastian Bielendorfer, kehrte am 2. Dezember in seine Heimatstadt Gelsenkirchen und seine Schule zurück und las dort vor etwa 300 Zuhörern aus seinem Buch »Lehrerkind«. Er bewies die Qualitäten eines Entertainers.
Über das Verhältnis von Bielendorfer zu seiner ehemaligen Schule, seinen Mitschülern und der Stadt im Allgemeinen, erzählt sein Buch.
Bernd Matzkowski nähert sich dem Lebensraum Stadt, der Urbanisierung, der Beschleunigung und Verdichtung unseres Lebens am Beispiel von vier Gedichten. Dabei spannt er einen Bogen von den Expressionisten des 21. Jahrhunderts bis zum Hip-Hop Sänger Peter Fox.
Hans Frey berichtet aus seiner politischen Biographie: Als ich im Juni 2005 meinen sog. „Ruhestand“ antrat, konnte ich auf ein 35jähriges politisches Leben zurückblicken. Lange hatte ich mit mir gekämpft, ob ich so etwas wie meine politischen Memoiren schreiben und dann auch noch veröffentlichen sollte. Meine engsten Freunde und Freundinnen wissen, dass ich große Vorbehalte hatte.
Die populäre Literatur hat nicht nur in sich ihre ganz eigene Werkqualität, sondern sie sagt oft mehr über den Zustand gesellschaftlicher Befindlichkeiten aus als so manches von einer elitären Literaturkritik hoch gelobte Elaborat, das wiederum real von (fast) keinem gelesen wird. Schon allein diese Feststellung ist Grund genug, sich intensiver und ernsthafter mit der GenreLiteratur zu befassen und natürlich auch und gerade mit denen, die sie machen.